Die Biosynthese von Glutathion und PhytochelatinenDas durch die Schwefelassimilation gebildete Cystein findet in der Pflanze vielfältige Verwendung. Es dient als Ausgangssubstanz für die Synthese von Methionin (eine andere schwefelhaltige minosäure, die für den Menschen essentiell ist) oder wird in Eiweißmoleküle eingebaut. Ein nicht unerheblicher Teil wird in der Pflanze zur Synthese von Glutathion (GSH) verwendet. GSH dient der Zelle u.a. als Redoxpuffer und als Substrat für die Entgiftung von Xenobiotika. Es ist auch die Ausgangssubstanz für die Synthese von Phytochelatinen (PCs).
Glutathion wird über zwei sequentielle Reaktionen synthetisiert. Zuerst wird Cystein
über eine ATP-abhängige Reaktion durch eine Isopeptidbindung mit Glutaminsäure verknüpft (1).
Die nachfolgende Addition von Glycin (2) erfolgt ebenfalls durch eine enzymatische Bildung einer
Peptidbindung, wobei das Tripeptid Glutathion (also g-Glutamylcysteinylglycin, g-GluCysGly)
entsteht. Die Namen der katalysierenden Enzyme sind über dem Reaktionschema dargestellt. Cys = Cystein Die Wissenschaft entwickelt sich rasant - so sind auch die Infos auf dieser Seite nicht wirklich up to date. Wer Näheres und Genaueres wissen möchte, fragt direkt die Chefs auf diesem Gebiet:
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